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Verkehr in Rio de Janeiro Flughafen
 Die Region Rio de Janeiro besitzt insgesamt fünf Flughäfen. Drei werden für den zivilen Luftverkehr genutzt und zwei für den militärischen Flugbetrieb. Der Flughafen “Antônio Carlos Jobim” ist ein wichtiger internationaler Verkehrsflughafen Brasiliens und der Hauptflughafen von Rio de Janeiro. Im Februar 2000 wurde hier eine neue Abfertigungshalle mit einer Kapazität von bis zu acht Millionen Passagieren pro Jahr fertiggestellt. In den 1970er Jahren war der Flughafen Antônio Carlos Jobim ein Flugziel der Concorde. Neben dem Internationalen Flughafen gibt es noch den lokalen Flughafen “Santos Dumont” für den Inlandsverkehr. Vom “Aeroclube do Brasil“ wird der “Aeroporto de Jacarepaguá“ im Stadtteil Tijuca betrieben. Metrô
 Die Metrô Rio de Janeiro wurde am 15. März 1979 eingeweiht und befährt heute zwei Linien mit einer Länge von 36,9 Kilometern und 32 Bahnhöfen. Beide Linien stehen beim Bahnhof Estacio miteinander in Verbindung. Weitere vier Linien sind in Planung, darunter eine privat finanzierte Strecke vom Bahnhof Carioca an der Linie 1 durch einen Unterwassertunnel unter der Guanabarabucht nach Niteroi und São Gonçalo. Betreibergesellschaft der U-Bahn ist Opportrans-Concessão Metroviária S.A. Tram
 Am 30. Januar 1859 nahm die erste Pferdestraßenbahn der Stadt ihren Betrieb auf. Die sieben Kilometer lange Strecke zwischen Rio de Janeiro und dem Vorort Tijuca war nach New York (1832), Paris (1855), Boston (1856), Santiago de Chile (1857), Havanna und Mexiko-Stadt (beide 1858) die siebte der Welt. Am 8. Oktober 1892 eröffnete der Vizepräsident Brasiliens, Floriano Peixoto, zwischen Largo da Carioca und Largo do Machado in Rio die erste elektrische Straßenbahn des Landes. Durch den zunehmenden Autoverkehr wurde das früher umfangreiche Netz fast vollständig stillgelegt. Die Straßenbahn befährt heute nur noch einen acht Kilometer langen Streckenabschnitt nach Silvestre (Anschluss an die Corcovado-Bergbahn) und Paula Mattos, beide Stationen im Stadtteil Santa Teresa gelegen. Die Lage der Straßenbahn außerhalb des Stadtzentrums und die spektakuläre Strecke von der stadtseitigen Endstation über ein früheres Aquädukt bewahrte sie vor der Stilllegung. Ab dem Innenstadthaltepunkt muss man bezahlen, unterwegs darf man auf den Wagen aufspringen und muss nicht bezahlen. Allerdings hat man weder einen Anspruch auf einen Sitzplatz noch darauf, dass die Bahn anhält, wenn man absteigen will. Da die Trittbretter recht hoch liegen, ist es für Ungeübte nicht ratsam, die Tram auf diese Weise zu nutzen. Bergbahn
 Auf den 704 Meter hohen Corcovado führt eine Bergbahn. Die meterspurige Zahnradbahn wurde 1884 eröffnet. Den Gipfel konnte man allerdings erst ab dem 1. Juli 1885 erreichen. Der Auftrag für die Bahn wurde bereits am 7. Januar 1882 durch Kaiser Dom Pedro II. erteilt. Die beiden Ingenieure Teixeira Soãres und Francesco Passos erhielten eine Konzession für den Bau der Bahn. Im Jahre 1910 wurde die eingleisige Strecke durch die Sulzer AG aus der Schweiz elektrifiziert - sie war damit die erste elektrisch betriebene Bahn in Brasilien. Seilbahn
 Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Zuckerhut-Seilbahn im Jahre 1912 war sie die erste in Brasilien und die dritte in der Welt (nach den Seilbahnen in Monte Ulia, Spanien, und in Wetterhorn in der Schweiz). Die Route hat sich mit einer ersten Etappe bis zu einer Höhe von 220 Metern und einer zweiten Etappe bis 396 Metern bis heute grundsätzlich nicht geändert. Die zurückgelegte Strecke liegt bei etwas über 1.200 Metern und dauert etwa zehn Minuten. Jede Gondel transportiert bis zu 65 Passagiere. Bus
 Die Busse sind in Rio de Janeiro das wichtigste, aber auch das chaotischste Verkehrsmittel. Versuchen Sie nicht, Fahrpläne oder Haltestellen zu finden. Strecken Sie einfach die Hand raus, und der Bus der Wahl hält - solange es nicht gerade eine sehr ungünstige Stelle, oder der Bus voll und ein zweiter direkt hinter ihm ist. Taxi Taxifahren ist in Rio de Janeiro vergleichsweise billig. Von Leblon bis zum internationalen Flughafen bezahlt man nur rund 35 Real - für eine etwa halbstündige Fahrt. Normalerweise bewegen sich Fahrpreise um die 10 bis 15 Real. Mit vier Personen Kurzstrecke zu fahren lohnt sich meistens. Fahren Sie erst, wenn ein Pauschalpreis ausgehandelt oder der Taxameter eingeschaltet ist. Am Flughafen sollten Sie unbedingt ein “Radiotaxi” nehmen, welches Ihnen an Ständen kurz hinter dem Zoll angeboten wird. Für alle Stadtteile gibt es einen Fixpreis, der auch verhandelbar ist. Es ist etwa 30% teurer als eine normales Taxi, aber Sie haben alle Wertsachen und Ausweise dabei. Sie bezahlen im Voraus.
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